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33 Dinge, die ich mit 33 gelernt habe [halbiert].

Lieblingsfoto[Lieblingsfoto mit 33 – auf dem Weg nach Berlin im Morgengrauen]

Hier kommen die traditionellen Geburtstags-Dinge! Hurra! Und weil ich gemerkt habe, dass 33 Dinge wirklich unglaublich viele sind und weil ich glücklicherweise hier diejenige bin, die die Regeln macht, habe ich kurzerhand entschlossen, die Geburtstags-Dinge zu halbieren. Ha! Hier kommen also 16,5 – najagut, 17 Geburtstags-Dinge, hurra!

  1. Denver. Grundgütiger, wo fange ich da an. Wir hatten als Familie eine Auszeit in den Rocky Mountains und es war die beste Zeit, die wir als Familie jemals hatten. Ever. Die Kinder reden heute noch davon (also wir alle). Dort habe ich viel gelernt.
  2. zum Beispiel über Ausblick. Nämlich dass ich ihn brauche, metaphorisch, aber ganz, ganz sicher auch physisch. Die mächtige Auswirkung, die Ausblick auf meine Seele hat ist geradezu alamierend.
  3. Während ich also so da saß und die Berge angeschaut habe, habe ich ein paar Dinge gemacht. Darunter: Frieden schließen mit meiner äußerst facettenreichen und hochkomplexen Beschaffenheit als Bini. Ich habe ja erst neulich über das viele Fühlen geschrieben und darüber, dass es schon arg im Kontrast zu früher gekannter Lässigkeit steht. Mit dem Prinzessin werden musste ich toughe Bini schon erstmal klar kommen. Aber wie ebenfalls geschrieben – oh, es lohnt sich so… (auf dem Weg geholfen hat mir übrigens diese Buch über Persönlichkeitstypen. Kann ich nur wärmstens empfehlen!)
  4. Der weltbeste Mann und ich hatten in diesem Jahr das, was wir gerne als „die grandiose Hochzeitstags-Misere“ bezeichnen. Wir hatten am Hochzeitstag 3 Tage zu zweit frei und haben am Anfang des ersten Tages einen Streit begonnen, der sich bis zum Ende des letzten Tages gehalten hat. Danach war wieder alles super! Aaaargh. (aber immerhin können wir jetzt darüber lachen)
  5. Bestes Lied: „dein Hurra“ von Bosse. Ach und natürlich der „La La Land“ Soundtrack. Der ist ja auch unfassbar. Und natürlich Hans Zimmer, immer. Aber das war ja schon klar.
  6. bestes Essen: iced coffee beim Ausflug in Denver.  (ja, natürlich zählt Kaffee als Mahlzeit!)
  7. Neuer Kaffee mit 33: die Kaufmann’s Hausmischung! So gut.
  8. Und irgendwie verblüffend: seit gut 20 Jahren trinke ich Kaffee mit Milch. Und seit dem Kaufmann’s Kaffee in diesem Jahr ohne. Sachen gibt’s.
  9. Noch so eine Sache: Zeit. Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zur Zeit (ganz allgemein). Wie kann es möglich sein, dass man mit Magen-Darm-Kindern zu Hause in Karantäne ist, für die Dauer einer Woche, die sich wie eine Dekade anfühlt. Wie man aber andererseits denken kann „so, ich habe jetzt gerade abgestillt und den Neugeborenen-Wahn (schön/schaurig) hinter mir gelassen – also wirklich gerade eben, vermutlich gestern – und tadaa! morgen muss das Kind zur Schule angemeldet werden. Wirklich morgen. Also bis spätestens April.“ Dazu fällt mir absolut nix mehr ein. Aber auch gar nix.
  10. Berlin. Ich hab irgendwie Gefühl, ich schreibe das in jedem Jahr, aber OH, Berlin. Ich mag dich so. Zwei mal war ich mit 33 Jahren dort. Mal schaun, ob ich das mit 34 toppen kann, yeah!
  11. Neue Erkenntnisse über das Joggen: Es muss gar nicht immer 1 Stunde sein und auch nicht immer im Park. Ach so! Morgens vor dem Duschen schnell 20 Minuten um den Block geht ja auch und da hab ich noch nicht mal Zeit verloren, Hurra!
  12. (Da meine Kinder wunderbarerweise lange Schlafen, stehe ich nicht mal heldenhaft früh dafür auf. Nur medium früh. Aber das ändert sich ja dann MORGEN, wenn die SCHULE anfängt!!!!!)
  13. im letzten Jahr haben meine Mädchen angefangen miteinander zu spielen und das ist ein echter Meilenstein, obwohl es sich natürlich schleichend eingebürgert hat. Schuld daran ist vor allem, dass a) die kleine Milia jetzt wirklich sehr gut sprechen kann und ein echtes Spiel-Gegenüber ist b) ich recht militantisch damit umgehe ihre Geschwisterliebe zu fördern (ein Tipp einer Freundin, der sich sehr bezahlt macht) und c) dass sie ganz allgemein und objektiv die besten Kinder der Welt sind. Ha!
  14. wer hier schon sehr, sehr lange liest, wird sich an den Namen Abi erinnern, der früher in jedem zweiten Satz gefallen ist, weil wir wie eine Familie zusammen gewohnt haben. Tja, und dieser Abi ist in diesem Jahr aus unserem Haus ausgezogen (nach 8 Jahren zusammen wohnen) und ich bin hocherfreut berichten zu können, dass mein Herz voll und ganz intakt geblieben ist. Das hätte ich vor 5 Jahren nicht für möglich gehalten. Aber so ist es und das macht mich sehr dankbar! (Wirklich weit haben er und Ändi es ja nicht geschafft – gerade mal 7 Hausnummern weiter, schräg über die Straße :))
  15. Was der Auszug allerdings bewirkt hat in meinem Leben habe ich schon hier geschrieben. Gott hat sich nicht lumpen lassen und mir einen wirklich wundervollen Ort (über den Zwischenschritt der leeren Wohnung) geschenkt. Wow. Ich würde auch sagen: der Speicherplatz, der war das beste an 33.
  16. Nein, das revidiere ich wieder. Das beste war meine kleine, feine Familie. Für uns hat es ziemlich lange gedauert, bis wir uns als Familie eingegroovt haben. Vier Jahre um genau zu sein. Aber jetzt sind wir angekommen und das ist herrlich. So schön. Das heißt leider nicht, dass wir ein Frühstück ohne Tränen hinbekommen (zumindest 2 von 3 Frühstücken sind momentan mit Geschrei versehen, uiuiui), aber das wird schon noch.
  17. Als ich im Sommer mit der Christiane in Leipzig war, hatten wir die Gelegenheit „La La Land“ im Open-Air Kino zu sehen, wie cool! Haben wir aber nicht gemacht und stattdessen den Film zu Hause auf dem Sofa geliehen und geschaut. Und er hat mich SO SEHR bewegt. Sonst stehe ich nicht so auf Musicals, aber oh. Diese Musik. Herrlich.

Es war wirklich ein unglaublich gutes Jahr. Ich bin so so sehr unfassbar dankbar und so gespannt auf das was kommt!

Eine 33jährige Bini

 

 

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