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Ungewöhnlicherweise: Heute wird Kunst verlost!

script school

Wer diesen blog ein wenig kennt, der weiß, dass ich kein großer Fan von Verlosungen bin. Aber seit einiger Zeit habe ich die große Freude meine Kunst auf juniqe.de zu verkaufen und jetzt habe ich die Möglichkeit bekommen 3 meiner Arbeiten zu verlosen (die Gewinner dürfen aussuchen welche). Darum gibt’s heute mal ungewöhnlicherweise eine Verlosung! Yeah!

Mitmachen kannst du, indem du in einem Kommentar unten schreibst, welches dein Lieblingsstück ist und warum. Angucken kannst du alle meine Sachen hier: juniqe.de/sabrina-hofmann
Die Gewinner werden heute um 22:30 gezogen. Bis dahin – viel Erfolg!

sript school

Man sagt ja immer, dass die Kunst selbst zu dem Betrachter sprechen soll und so. Darf sie ruhig. Ich will ihr da gar nicht ins Wort quatschen. Aber trotzdem ist es so, dass es meistens eine Geschichte zu den Worten gibt. Und darum will ich mal drei Geschichten von drei Arbeiten erzählen.

Mit dir.

Als der weltbeste Ehemann und ich unsere jetzige Wohnung renoviert haben, waren wir irgendwann angemessenerweise am Rande unserer Kräfte. Wir hatten Wände eingeschlagen, 300 qm Dielenboden geschliffen und gestrichen, die Küche lackiert. Wir hatten Gott sei Dank viel Hilfe. Aber ich hatte trotzdem nachts Alpträume davon, wie nasse Farbe die Wand hinunter läuft. Wir waren an der Grenze und zu allem Überfluss war Klausurenphase. Als wir dann im zweiten Stock im Büro vor der Entscheidung standen, ob wir den völlig vernagelten Boden rausmachen und die Dielen freilegen oder nicht, sprach eigentlich alles für „oder nicht“. Aber wir haben es gemacht. Wir haben gesagt – jetzt ist es eine kurze Qual, aber wir werden es lange genießen mit unserem schönen weißen Holzboden (und so ist es auch). Abends habe ich dem Dominik dann eine Karte geschrieben, mit einem Bild von uns in Boden-Schleif-Montur. Anstrengende Phasen sind anstrengend und zerren an der Ehe. Darum wollte ich festhalten, dass wir genau so sind und dass ich genau das mag an uns: Mit dir kann ich alles, mit dir will ich alles.

Letztendlich ist das Leben doch ein Fest.

Ein herrliches, herrliches Zitat von meiner Freundin Sophie (mit ihrer Erlaubnis, natürlich). Sophie ist eine dieser Freundinnen, die man monatelang nicht sieht, sich aber dann innerhalb von 5 Minuten in ein Gespräch über das Leben, die schönen und schweren Dinge, und überhaupt wieder findet. So einen Gespräch haben wir vor einigen Jahren über Whats App geführt, worin sie diesen glorreichen Satz schrieb. Herrlich. Und so wahr: Letztendlich ist das Leben doch ein Fest.

Gleich nochmal!

Das ist eigentlich ganz witzig, denn „Gleich nochmal!“ ist nämlich eigentlich nur ein Auszug von einer anderen Arbeit. Als ich mit dem brush scripten angefangen habe, ist meine Begeisterung und meine Leidenschaft mal wieder über die Realität des Übens gestolpert. Ich wollte nicht üben, ich wollte lieber direkt machen! Und das war verdammt schwer. Was mich dazu verleitet hat zu schreiben: „Ist das schwer! Gleich nochmal!“ denn das, ist so eine Art Grundeinstellung, die ich zu den schweren Anfängen aller guten Dinge habe. Irgendwie habe ich „Gleich nochmal!“ auch noch seperat geschrieben und dass ist bei der Auswahl durch juniqe dann genommen worden. Passt auf 1.001 Situationen. Aber mich wird es immer daran erinnern, wie sehr es sich lohnt trotz des schweren Anfangs zu sagen: Gleich nochmal!

So! Und jetzt bist du dran!
Eine pinselschwingende Bini

 

7 Kommentare

  1. Sandra Hauser

    Mir bleibt zwar nur, mich zu wiederholen, neu ist aber die (zugegeben private und egozentrische) Begründung:
    Ich mag alle Deine Werke, tolle Bini!
    Bei „Doch Mann, du machst das gut!“ bin ich total in das Komma verschossen, weil es dem Satz so viel Ausdruck verleiht.
    Dass „das Leben letztendlich doch ein Fest“ ist, unterstreicht meine Einstellung zu einer positiven Herangehensweise, all about gude Laune.
    Aber mein Favorit bleibt „oh darling, let’s be bold and waste some time!“. Es ist eine Kampfansage an die Leistungsgesellschaft – und alles was wir aus ihr machen bzw. welche Erwartungshaltungen wir aus ihr ziehen. UND es ist eine Liebesbotschaft, die ein Paar zusammenschweißt, together in crime. Außerdem steckt ganz viel Drama und Abenteuer darin.

  2. mareike

    Ich finde „Nur Mut“ super. Das klingt nach so wenig und braucht doch so viel. Aber schon ein kleines bisschen Mut bewirkt viel. Das ist ermutigend.

  3. Dorea

    Welches mir am besten gefällt, kann ich garnicht entscheiden, mir gefallen einige sehr gut.
    Besonders angesprochen hat mich „Lass alles unbereut“ und „nur Mut“- die Einfachheit und gleichzeitige Tiefe dieser Bilder beeindruckt mich sehr. Ich mag deine Art, Dinge in Worte zu verpacken sehr, warum ich auch seit Jahren deinen Blog lese =)
    Mein Favorit ist „Escessive & obsessive Loved“, es ist super stark :)

  4. Mareike B

    Hmmm, schwer schwer. Ich finde jedes einzelne wunderbar. Mit „the Ocean is where You belong“ verbindet sich deine Geschichte mit meiner Geschichte. Mit zwei kleinen Kindern (inzwischen sind es drei und es ist wunderbar!!) habe ich meinen schwersten Sturm erlebt und habe soooo sehr mitgefühlt als du deine Geschichte erzählt hast. deswegen würde ich das aussuchen und mich darüber freuen das es im Meer nicht nur Sturm sondern auch Sonnenschein gibt :)

  5. Freunde, DAAANKE für die vielen Kommentare. Die Wahllokale schließen jetzt und die Lostrommel wird gerührt!

  6. Daaaanke, ihr Lieben, für eure schönen Worte! Es war wirklich sehr cool zu lesen. Sehr cool. Danke.
    Und gewonnen hat:
    Mareike B.!!!!! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!
    Du bekommst einen 20×30 fine art print „The ocean is where you belong“! Juhuuuu!
    Bitte schreib mir eine Nachricht mit deiner Adresse an bini (at) domiundbini.de, dann bekommst du bald Post. Yeay, yeay!

  7. Eva Boettcher

    Hier ein verspäteter Kommentar von mir, weil ich Deinen blog lange aus den Augen verloren habe und erst nach unserem Sonntagsbrunch wiederentdeckt habe.:
    „Gleich nochmal“ kann eben auch eine sehr charmante, motivierende Art sein, 2 total fertige Modern-Dane-Freizeit-Tänzerinnen-im-Videoclipwahn dazu zu bewegen, die letzte besch… Einstellung nun noch das 21. Mal zu tanzen. Im Sinne von „das war super, Mädels, das machen wir gleich nochmal“. Es ist doch auch das, was wir bei unseren Kindern sehen, sie üben, üben und üben, immer wieder, und es wird ihnen nie langweilig. Wir sind zu ungeduldig.
    Jetzt muß ich mal Deine Bilder anschauen…
    Eine geduldige Woche, wünscht Eva

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