Archiv vom “15. Dezember 2016

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Ungewöhnlicherweise: Heute wird Kunst verlost!

script school

Wer diesen blog ein wenig kennt, der weiß, dass ich kein großer Fan von Verlosungen bin. Aber seit einiger Zeit habe ich die große Freude meine Kunst auf juniqe.de zu verkaufen und jetzt habe ich die Möglichkeit bekommen 3 meiner Arbeiten zu verlosen (die Gewinner dürfen aussuchen welche). Darum gibt’s heute mal ungewöhnlicherweise eine Verlosung! Yeah!

Mitmachen kannst du, indem du in einem Kommentar unten schreibst, welches dein Lieblingsstück ist und warum. Angucken kannst du alle meine Sachen hier: juniqe.de/sabrina-hofmann
Die Gewinner werden heute um 22:30 gezogen. Bis dahin – viel Erfolg!

sript school

Man sagt ja immer, dass die Kunst selbst zu dem Betrachter sprechen soll und so. Darf sie ruhig. Ich will ihr da gar nicht ins Wort quatschen. Aber trotzdem ist es so, dass es meistens eine Geschichte zu den Worten gibt. Und darum will ich mal drei Geschichten von drei Arbeiten erzählen.

Mit dir.

Als der weltbeste Ehemann und ich unsere jetzige Wohnung renoviert haben, waren wir irgendwann angemessenerweise am Rande unserer Kräfte. Wir hatten Wände eingeschlagen, 300 qm Dielenboden geschliffen und gestrichen, die Küche lackiert. Wir hatten Gott sei Dank viel Hilfe. Aber ich hatte trotzdem nachts Alpträume davon, wie nasse Farbe die Wand hinunter läuft. Wir waren an der Grenze und zu allem Überfluss war Klausurenphase. Als wir dann im zweiten Stock im Büro vor der Entscheidung standen, ob wir den völlig vernagelten Boden rausmachen und die Dielen freilegen oder nicht, sprach eigentlich alles für „oder nicht“. Aber wir haben es gemacht. Wir haben gesagt – jetzt ist es eine kurze Qual, aber wir werden es lange genießen mit unserem schönen weißen Holzboden (und so ist es auch). Abends habe ich dem Dominik dann eine Karte geschrieben, mit einem Bild von uns in Boden-Schleif-Montur. Anstrengende Phasen sind anstrengend und zerren an der Ehe. Darum wollte ich festhalten, dass wir genau so sind und dass ich genau das mag an uns: Mit dir kann ich alles, mit dir will ich alles.

Letztendlich ist das Leben doch ein Fest.

Ein herrliches, herrliches Zitat von meiner Freundin Sophie (mit ihrer Erlaubnis, natürlich). Sophie ist eine dieser Freundinnen, die man monatelang nicht sieht, sich aber dann innerhalb von 5 Minuten in ein Gespräch über das Leben, die schönen und schweren Dinge, und überhaupt wieder findet. So einen Gespräch haben wir vor einigen Jahren über Whats App geführt, worin sie diesen glorreichen Satz schrieb. Herrlich. Und so wahr: Letztendlich ist das Leben doch ein Fest.

Gleich nochmal!

Das ist eigentlich ganz witzig, denn „Gleich nochmal!“ ist nämlich eigentlich nur ein Auszug von einer anderen Arbeit. Als ich mit dem brush scripten angefangen habe, ist meine Begeisterung und meine Leidenschaft mal wieder über die Realität des Übens gestolpert. Ich wollte nicht üben, ich wollte lieber direkt machen! Und das war verdammt schwer. Was mich dazu verleitet hat zu schreiben: „Ist das schwer! Gleich nochmal!“ denn das, ist so eine Art Grundeinstellung, die ich zu den schweren Anfängen aller guten Dinge habe. Irgendwie habe ich „Gleich nochmal!“ auch noch seperat geschrieben und dass ist bei der Auswahl durch juniqe dann genommen worden. Passt auf 1.001 Situationen. Aber mich wird es immer daran erinnern, wie sehr es sich lohnt trotz des schweren Anfangs zu sagen: Gleich nochmal!

So! Und jetzt bist du dran!
Eine pinselschwingende Bini