Kommentare 5

Das Meer.

Mein Alltag fühlt sich im Moment noch ziemlich drunter und drüber an. Es fühlt sich an wie die stürmische See: mal extremer Wellengang, dann ein wenig Ruhe vor dem Sturm und schon geht’s wieder los. Es gibt mehr Windeln, als man sich vorstellen kann, mehr Bedürnisse, als man erfüllen kann  und mehr Liebe, als ich in Worte fassen kann. Ich schwimme entweder im puren Glück oder in Tränen (und beides gleichzeitig). Bäm, bäm, bäm.

Vor ein paar Tagen hab ich zu meinem Freund Gott gesagt, dass ich mich in meinem Alltag so gerne mal wieder wie in einen langweiligen, friedlichen Teich fühlen würde, so ganz ohne Naturgewalt und die unglaubliche Macht des Ozeans.

Aber Gott hat gesagt: The ocean is where you belong.

ocean

Das musste ich direkt festhalten. Und mir an die Wand hängen.
Es ist ok, wenn es hoch und runter geht im Moment. Es ist nun mal stürmisch mit zwei so kleinen Kindern. Es ist nun mal ein emotionales Auf und Ab, bis sich die Hormone eingependelt haben. Es ist anstrengend und herausfordernd und wunderschön.
Und ich bin genau da, wo ich sein soll. Genau da, wo ich hin gehöre.

Eine Bini im Meer

5 Kommentare

  1. juneheart

    Was für ein schönes Gleichnis mit dem Ozean und ein wunderschönes Bild ist auch daraus geworden! Weiter gute Fahrt auf hoher See!

  2. Liebe Bini,
    ich kann das so gut nachvollziehen, die Sehnsucht nach dem ruhigen Teich. Aber auch auf dem Meer gibt es ja ab und an eine Windstille. Es heißt dann nur, diese zu erkennen und zu genießen!
    Liebe Grüße
    Mareike

  3. Fred B.

    „Wir und dieses Räupchen stehen unter und in drei allmächtigen Meeren, unter dem Luftmeer, unter dem Wassermeer und unter dem elektrischen Meere; gleichwohl sind die brausenden Wogen dieser OZEANE, diese Meilen-Wellen, die ein Land zerreißen können, so geglättet, so bezähmet, dass der heutige Sabbat-Tag herauskommt, wo den breiten Flügel des Schmetterlings kein Lüftchen ergreift und wo das Kind so ruhig zwischen den Elements-Leviathans tändelt und lächelt.“ Jean Paul Friedrich Richter

  4. Ich liebe das Meer… Aber ich kann gut verstehen, wie anstrengend die dahinterstehende Naturgewalt sein kann, die du beschreibst.
    Ich habe die Geburt von Euerm zweiten Kind völlig verpasst, mich aber riesig mit euch über dieses Ereignis gefreut. Ihr seid eine wunderschöne Familie, das möchte ich mal gesagt haben. Sozusagen statt der klassischen Glückwünsche ;)

    In jedem Fall wünsche ich dir und euch, dass ihr euch ganz der „Macht des Ozeans“ hingeben und sie voll auskosten könnt. Denn dahinter steht einer, der es gut meint und das hast du so schön ehrlich auf den Punkt gebracht, dass sogar eine Nicht-Mama Rührung verspürt ;).

    Alles Gute!
    Vera ♥

Schreibe eine Antwort