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Von einem gedrehten Baby und anderer Kunst.

30 weeks
[30 Wochen]

Yeah, yeah! Unser Baby hat sich tatsächlich gedreht, wie Frau Doktor bestätigt hat. Hui! Da bin ich meinem Freund Gott ganz schön dankbar. Weil die kleine Norali niemals „richtig herum“ lag, ist es für mich schon ein Wunder, dass das aktuelle Innenkind sich gedreht hat. So cool!

Diese Woche war ich wirklich oft mit meinem Pinsel an diesem Tisch anzutreffen [unser Esstisch, der inzwischen zur horizontalen Staffelei umfunktioniert wurde, ha!] Ich hatte ja vor einiger Zeit mal über meine neueste Leidenschaft geschrieben – und tatsächlich wird sich wahrscheinlich eine Kooperation ergeben, durch die ich meine Kunst auch an den Mann (&die Frau) bringen kann, yeah! Oh, das macht mich ganz kribbelig… Bald mehr dazu!

Confession: Das Foto bildet nicht die Realität ab. Wie man auf diesem Foto hier sieht, muss meine Nase recht nah dran sein an meinem Pinsel. Das geht aber nicht so leicht mit einem riesigen Bauch im Weg. Mist, ne?
Darum steht ein Stuhl neben mir, auf dem ich mein Bein abstelle. Das sieht furchtbar bescheuert aus, funktioniert aber ganz gut. Ein Hoch auf kreative Lösungen, auch wenn sie mich das letzte Fünkchen Grazie kosten.

Aber um ehrlich zu sein, geht die ja sowieso flöten, weil ich inzwischen wieder regelmäßig in meinen Turnschuhen umknicke (!),  mich ständig über alles erschrecke und ein fürchterliches Ausmaß an Vergesslichkeit an den Tag lege. Meine Tochter erinnert mich inzwischen daran, dass wir ihre Jacke mitnehmen müssen, wenn wir die KiTa verlassen. Uups.

[schade, dass sie mich nicht daran erinnert hat, ihr eine Windel zum Mittagsschlaf anzuziehen. Das ging in die Hose, die Arme…]

Aber was soll’s. Ich freue mich sehr über die vielen schönen Sachen im Moment, die Kunst, das gedrehte Innenmädchen und den Urlaub, der vor der Tür steht – juhuu!

Eine ver-wunderte Bini

2 Kommentare

  1. glückwunsch zur drehung!
    wie schön, dass du dir zeit gönnst für die kunst. bei mir ist das auch so – wenn mich die muse küsst
    dann sollte ich dem folgen…das setzt viel freude frei (naja…manchmal auch etwas unmut, wenn es grad nicht so funktioniert wie gedacht ;)

    ein hoch auf’s ungraziös sein und küssende gedanken,
    martina

  2. Juhu! Zur Drehung, zur Kunst, zu kreativen Lösungen, zum Urlaub und der Verwunderung ;)
    Schön, dass du richtig lagst in der Annahme, dass sich das Kind gedreht hat. Wobei man ja nie weiß, für was die ein oder andere Sache gut ist…
    Gottes Wege sind unergründlich, mein jüngerer Bruder hätte es womöglich nicht überlebt, wenn er sich im Bauch meiner Mutter gedreht hätte: Die Nabelschnur hätte ihn stranguliert. Das war auf dem Ultraschall aber nicht zu sehen, so haben wir bis zum Schluss gehofft, dass er sich noch richtig dreht – und waren am Ende doch froh (übrigens eine natürlich Geburt trotz „Verkehrtherum“).
    Nur eines von vielen Beispielen, dass manches ganz ungewollt ganz wunderbar läuft. Trotzdem schön, dass bei dir jetzt alles den „normalen“ Weg zu nehmen scheint ;)

    Sonnige Grüße,
    Vera

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